Beijing – Stefan ist gelandet

China '13

Tag zusammen!.
Die letzten 2 Tage in Hohhot haben wir einfach mal gar nichts gemacht und uns von der kleinen rundreise durch china erholt. wir gingen ins inner mongolische museum, auch wenn das einen nicht gerade vom hocker haut. aber viel mehr hatte die stadt auch nicht zu bieten. als wir wieder mal ca. 2 stunden durch einen carrefour wanderten um uns die zeit zu vertreiben, ging wohl draussen die welt schlagartig unter. wir haben davon aber auch nur durch die süddeutsche erfahren: Hochwasser und Überschwemmungen haben am Sonntag zu Verkehrsbehinderungen in der nordchinesischen Stadt Hohhot geführt. es war draussen zugegeben etwas nass, aber in dem ausmass hatten wir uns das nicht gedacht. (Hohhot – Süddeutsche)

dann ging es von mittwoch auf donnerstag mit dem hard-sleeper nach beijing. also von tote hose nach völlig überlaufen. es ist schon etwas stressig, sich morgens mit marschgepäck zum beijinger berufsverkehr in die u-bahn zu begeben…

für die letzen tage in der hauptstadt haben wir ein straffes programm zusammengestallt, dabei geht es vor allem ums essen. hier gibt es einfach die besten chinesischen ketten! donnerstag green tea, freitag grandma’s, samstag teppanyaki, sonntag yimayila. und wir wollen keinen der termine verpassen.
zwischen dem ganzen essen muss wohl auch noch irgendwie die verbotene stadt und das mäuerchen in das programm passen. also war keine entspannung hier zu erwarten.
am donnerstag ging es erstmal zum CITS im beijing international hotel, denn irgenwie müssen wir ja auch mit dem zug nach ulan batar kommen. das ticket wurde kurzerhand gebucht und fertig ist der erste teil der transmongolischen eisenbahnstrecke für uns. 4er abteil, 30 stunden, inkl. bogie change. allein der wechsel des fahrwerks und die passkontrolle dauern zusammen 5 stunden…
der donnerstag war generell gut vollgepackt mir allerhand dingen, die wir noch erledigen mussten, bevor wir das ländchen am montag richtung mongolia verlassen werden. das ganze ist in beijing manchmal wohl etwas stressiger als gedacht. die u-bahn kapazität ist absolut am anschlag. zu stosszeiten haben die züge eine taktung von 30 sek. wir mussten dennoch 6-7 züge passieren lassen bis wir uns in einen reinquetschen konnten. lebensqualität wird hier grossgeschrieben…dazu herrscht hier im momentan eine hitze wie im backofen.

am freitag fing der tag schon um 6 uhr an. schnell ein käffchen von mäkkes und ab zur u-bahn, unser neues mitglied für die chaos-reise abholen. aber wegen des straffen programms hier, war nur eine schnelle dusche für stefan im hotel drin. da wir zur mauer wollten, ging es direkt zu einem der bushöfe. gerade angekommen, haben wir unsere meinung dann doch wieder geändert. mal wieder stand halb china in einer schlange und wollte, mit dem selben ziel im kopf, in die busse einsteigen. es haut einen jedesmal aus den latschen. vielleich ist es naivität, ich weiss es nicht. aber irgendwie vergisst man immer wieder, dass man hier nix spontan machen kann.
also planänderung, es ging in die verbotene stadt. daniel und thomas gingen in den zoo, da die beiden das ganze touristenprogramm in beijing schon zu genüge durchgepsielt hatten.
also gingen stefan, ich und die andere hälfte der chinesen, die nicht zur mauer wollte, durch die verbotenen stadt. zum glück lag unser hostel sehr nah am tian’anmen-platz und so konnten wir alles ohne bus erledigen.
wir ginen gg 1200 los und es war nicht eine wolke am himmel, dem entsprechend war es abartig heiss! natürlich packt jeder chinese seinen regen/sonneschirm aus und so hatte man immer eine bunte masse vor sich herlaufen. nach einer stunden haben wir uns aber selber einen schirm herbei gesehnt.
die verbotene stadt ist natürlich einen besuch wert und auch die massen verteilen sich nach einer weile gut über die riesigen fläche.
gg nachmittag trafen wir die beiden anderen wieder und wir gingen zu grandma’s. die kette ist so beliebt, dass man auch gerne mal 2-3 stunden auf einen platz im restaurant warten darf. dazu muss mann sagen, dass es ein riesiger laden ist! man zieht eine nummer und wartet. wir mussten eine stunden warten, aber es hat sich echt gelohnt. klassische chinesische küche und natürlich wieder für ein geringes budget. da man so oder so überall in china wartet, hat uns das beim essen auch nicht mehr wirklich irritiert.
als letze amtshandlung stand noch an, herauszufinden, wie wir denn am nächsten tag am besten zur mauer kommen konnten…das resultat war leider, dass wir wieder um 600 aufstehen mussten. aber mehr zu dem kleinen abstecher gibt es später…wir ziehen jetzt mal richtung olympia zentrum los…

 

 

 

 

 

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