Gobi Tag 3 – Tsagaan Survaga to Yolyn Am

Mongolia '13

Tag 3 unseres kleinen Gobi Trips.
Wir verliessen unsere Gastgeber und deren Kamele am morgen und fuhren in üblicher marnier weiter. nach recht kurzer zeit legten wir aber einen stop ein um eine weitere nomadenfamilie zu besuchen. wir wurden in die jurte eingeladen und bekamen selbstgemachten yoghurt und etwas strengen ziegenkäse gereicht. da wir sonst in jurten übernachten, die sehr leer ausgestattet sind und nur zum schlafen für uns hergerichtet wurden, war es klasse in einer authentischen jurte zu sitzen. die leute waren sehr nett und hatten ihren spass damit, dass wir auch fotos schossen.
in der jurte prallten 2 welten aufeinander, die traditionelle und harte welt der nomaden mit den immer stärker werdenen westlichen modernen einflüssen. bestes beispiel dafür ist in der regel die sattelitenschüssel neben der jurte und der kleine fernseher dazu. strom bekommen die familien oft durch solarpaneele, die sie aussen an der jurte befestigt haben. so modern das auch klingt, der alltag und die lebensweise der nomaden ist noch sehr traditionell. man ernährt sich nur von dem was die vieh erbringt. und darum ist das vieh auch das ein und alles für die nomaden. ob kamele, ziegen oder sonst was.
neben den schüsseln mit yoghurt und käse gab es eine weitere mit frischen organen. allein der anblick war morgens etwas magenstrapazierend. schlimmer wurde es, als die frau der familie sich eine flasche mit trichter nahm und das abgeflossene blut abfüllte. dabei presste sie auch teile aus, wie bei einer reifen orange. es wurde immer schwieriger den angebotenen yoghurt zu essen. aber das war halt nomadenleben. alles vom tier wird verwertet…
nachdem wir wie üblich süssigkeiten für die kinder hinterlassen hatten, ging es weiter. wir kamen langsam in die wüstenregion. die gobi ist keine reine sandwüste, sondern hat zig verschiedene fassetten. jeden tag durchquerten wir eine andere landschaft. wir können nicht wirklich viel dazu schreiben, ausser dass es eine sehr beeindruckende landschaft war. inzwischen hatte alles in unserem bulli eine dezente staubschicht angenommen, inklusive uns, aber es sollte bald eine dusche kommen.
da wir nicht viel gemacht haben, als den ganzen tag die wüste zu erkunden und abends in den jurten zu schlafen, ist der blogeintrag heute auch an dieser stelle vorbei. dafür laden wir einfach mal ein paar bilder mehr hoch…

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