Trekking Tag 10 – Yak Kharka 4050m nach Thorang Phedi 4450m

Nepal '12

der 10. tag unseres treks…
wir dachten uns zu anfang des trekkingabenteuers:”erstmal bis manang. alles was danach kommt ist bonus!!” jetzt waren wir schon weit im bonusbereich, trotz der knie, trotz der knappen luft und ohne einen hauch erfahrung im gebirge, hochgebirge!! auch an diesem tag aenderte sich die landschaft nicht mehr besonders. wir waren schon laengst ueber der baumgrenze die in nepal bei ca 3800 metern liegt. der schmale pfad schlaengelte sich entlang der staubigen kies und geroellhaenge. endlich tauchten auch unsere heiss ersehnten yaks auf, die sich in den haengen sonnten und futterten. die biester sind die ruhe selbst! wie auch die letzten tage nach manag durften wir nicht mehr als 500m hoeher schlafen als am vortag. mit jedem schritt und jedem hoehenmeter war man mehr aus der puste. und wenn man sich gerade 100 meter hochgequaelt hatte musste man wieder absteigen um ueber eine bruecke eine kleine schlucht ueberqueren zu koennen.
nach ca. 3 stunden erreichten wir die endstation fuer diesen tag… thorung phedi. es war schon ein komisches gefuehl so kurz vorm ziel zu sein. dieser kleine ort, bestehend aus gerade mal 2 lodges ist der ausgangspunkt zur ueberquerung des thorung la passes. es liegt in einer wahren sackgasse in der ringsherum steilwaende empor ragen. an der nordseite befindet sich ein steiles geroellfeld, welches der weg zum highcamp des thorung la ist.
phedi bedeutet auf nepale “fuss des berges” etwas eigenartiger name, wenn man schon auf 4500 metern ist, aber es war tatsaechlich erst  der fuss des berges, wie wir am naechsten tag schmerzlich herausfinden sollten.
auch an diesem tag stiegen wir ohne rucksack noch etwa 300 meter hoeher um uns besser zu aklimatiesieren.
viele gruppen uebernachten sogar im high camp, aber uns haben mehrere guides davon abgeraten und wir wollten es auch einfach nicht riskieren.in der folgenden nacht, die leider auch sehr kurz war schliefen wir drei nicht gut. immer wieder leichte kopfschmerzen und in luftnot aufwachen ist typisch fuer diese hoehe. dazu kam in dieser nach natuerlich auch eine ganze menge nervositaet, aber solang unser guter appetit da ist, ist die hoehenkrankheit weit entfernt. ;) und der hat uns den ganzen trek ueber nicht verlassen!

weiter gehts mit 3:30 am am naechsten morgen…

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